Von Trauma zur Geburt der Identität

- ein vereinfachter Auszug aus dem Buch "Die moderne Medizin des Bewusstseins“ von Sophie Ben James Griebel
Die Selbstverschachtelung des Bewusstseins
Es gibt einen Moment,
in dem das Bewusstsein sich selbst verliert —
nicht, weil es versagt,
sondern weil es zu viel auf einmal tragen wollte.
In diesem Moment entsteht Trauma.
Und mit jedem Trauma entsteht auch etwas Neues:
eine Identität.
Wenn Rückkopplung nicht mehr möglich ist
Im natürlichen Zustand fließt Bewusstsein in Resonanz:
c = c^(x+1)
Das bedeutet:
Erfahrung erweitert das Selbst (+1),
doch kehrt immer wieder zur Quelle (c) zurück.
So bleibt das Feld kohärent,
das Leben im Gleichgewicht.
Im Trauma aber überschlägt sich die Gleichung - vereinfachte Darstellung:
c = c^(x+1) ≠ x^y × x^(4+(x+1)+(x+2)+...)
Die Bewegung geht weiter – aber ohne Rückkehr. Das System versucht, Ordnung zu halten,
indem es immer neue Varianten desselben Ursprungs erschafft.
Die Potenz steigt.
Das Muster verdichtet sich.
Und das Bewusstsein verschachtelt sich in sich selbst.
Was als Schutz beginnt,
wird zum Labyrinth.
Die Selbstverschachtelung – Geburt der Identität
Mit jeder Verdichtung entsteht ein neues Selbstbild –
eine neue „Ordnung“, die sich echt anfühlt,
aber aus Kompensation geboren wurde.
Das nennen wir Identität.
ĉ = x^(y+4)
ĉ ist die künstliche Rückkopplung,
die das Bewusstsein erschafft, um das Chaos zu halten.
Sie lebt aus Anpassung, nicht aus Ursprung.
So entsteht die dreifache Projektion:
Erinnerung → Identität → Realität
Der Mensch lebt schließlich in der Schicht seiner eigenen Verdichtungen,
bis das System erschöpft ist –
Krankheit, Krise, Schicksal.
Dann ruft der Körper nach Rückkehr.
🔹 Kontakt / Anfragen
Vorträge • Interviews • Unternehmensanfragen • Medien • Kooperationen
Telefon: +49 15150826796
E-Mail: info.info@sophie-benjamesgriebel.com
Anschrift: Frankenstraße 15, 82256 Fürstenfeldbruck